Zusammenarbeit, Entwicklung, Nachhaltigkeit

Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) sind in ihrem beruflichen Wirken besonders darauf angewiesen, mit anderen Organisationen und Mitwirkenden zusammenzuarbeiten und diese Zusammenarbeit möglichst fair aber auch erfolgreich zu gestalten. Dies gilt auch für Freiberufler und Selbstständige.

Ein erfolgreiches "Win-Win" geschieht in diesem Fall weniger durch ausgefeilte mehrseitige AGBs und juristisch ausgeklügelte Paragrafen, sondern durch ein richtig verstandenes Faires Miteinander nach dem Motto "leben und leben lassen" - das ist übrigens auch einer der Grundsätze für erfolgreiches Netzwerken.

Die Zusammenarbeit funktioniert mittel- und langfristig nur, wenn sich der einzelne Akteur auch weiterentwickelt, als geschäftlicher Partner in seinen Lieferungen und Services "state-of-the-art" bleiben kann, etc.

Wie können solche Entwicklungen für den einzelnen Partner aussehen und was kann sie befördern?

Ein wichtiger Baustein für Zusammenarbeit ist Vertrauen (also z.B. kein "Vertrieb der verbrannten Erde"), damit verbunden sind die Begriffe Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit. Das gilt besonders in der heutigen Zeit, in der wir merken, dass weder die natürlichen Ressourcen noch die Märkte beliebig erweiterbar sind.

Zusammenarbeit-Entwicklung-Nachhaltigkeit beschreibt, worum es beim STZ ZEN geht.

Eine der Aufgaben des Steinbeis-Transferzentrums ZEN könnte es sein, Regeln für ein "Fair Business" (in Anlehnung an Fair Trade) zu definieren und zu propagieren.

Ein weiteres Stichwort dazu heißt Gemeinwohl-Ökonomie (und -Bilanz), beispielsweise wieweit unsere Arbeit und Zusammenarbeit den dort aufgestellten Kriterien entspricht.